Warum Platz verschwenden, wenn jede Brücke zu einer sauberen Energiequelle wird? Xi'an macht es vor!

Dec 31, 2025

Ab 6:00 Uhr am 29. Dezember wurden die Hauptbrücke und die Rampen des Autobahnkreuzes Südwestlicher Zweiter Ring offiziell für den Verkehr freigegeben. Dieser langjährige Verkehrsknotenpunkt für die Einwohner von Xi'an hat sich dadurch entscheidend verbessert. Durch die Umstrukturierung des regionalen Straßennetzes, die effektive Umleitung des Verkehrsflusses und die deutliche Steigerung der Verkehrseffizienz konnte die Verkehrssituation erheblich entlastet werden. Ein langjähriger städtischer Verkehrsstau ist somit beseitigt.

Diese Eröffnung bringt jedoch nicht nur eine Verbesserung des Verkehrsaufkommens mit sich.

Das Erscheinen dieses „Sonnenhuts“ (gemeint sind Solarpaneele) ist kein Zufall.

Die Integration von Photovoltaik in den städtischen Straßenverkehr galt schon immer als große Herausforderung. Der Grund dafür liegt nicht in der technologischen Reife, sondern in den extrem strengen Sicherheitsanforderungen an die Straßenverhältnisse. Jeglicher Faktor, der die Sicht des Fahrers beeinträchtigen oder Sicherheitsrisiken bergen könnte, ist inakzeptabel. Aus diesem Grund wurden viele frühere Projekte zur Photovoltaik-Nutzung in diesem Bereich verworfen. Transport + Photovoltaik „Die Projekte blieben lediglich Konzepte oder Pilotprojekte im kleinen Rahmen.“

Die Wahl eines stark frequentierten, dicht besiedelten Hochbahnabschnitts der Westlichen Zweiten Ringstraße für das Xi'an-Projekt, mit einer hohen Dichte an Anwohnern in der Nähe, zeugt von großem Vertrauen in die Sicherheit. Die blendfreie LONGi Hi-MO X10-Scheinwerferanlage Solarmodule Auf der Oberseite der Lärmschutzwand installierte Elemente ermöglichen Photovoltaikanlage sich in den städtischen Betrieb zu integrieren, ohne den Verkehr zu stören.

In puncto Dimensionierung ist dies nicht nur symbolisch. Die Hochstraße West Second Ring Road ist eine achtspurige, rund 685 Meter lange Schnellstraße mit über 20.000 Quadratmetern nutzbarer Überkopffläche. Im Rahmen des Projekts wurden Photovoltaikmodule mit einer installierten Leistung von 2 MW auf einer Fläche von ca. 9.600 Quadratmetern installiert. Diese erzeugen jährlich ca. 1,95 Millionen kWh Strom und reduzieren die Kohlendioxidemissionen um ca. 1.900 Tonnen pro Jahr. Verkehrsfluss, Lärmminderung und Stromerzeugung werden somit auf ein und derselben Hochstraße vereint.

Voraussetzung für diese Größenordnung ist jedoch, dass Risiken proaktiv angegangen werden. Blendung ist die erste Gefahr, die beseitigt werden muss. Die Metallgitter an der Vorderseite herkömmlicher Photovoltaikmodule können unter bestimmten Winkeln leicht spiegelnde Reflexionen erzeugen, die zu blendender Lichtverschmutzung führen. Dies kann nicht nur die Fahrsicherheit beeinträchtigen, sondern auch zu Beschwerden von Anwohnern führen. Dieses Problem hat den Einsatz von Photovoltaik im Straßenverkehr lange Zeit eingeschränkt.

Dieses Projekt verfolgte keinen reaktiven Ansatz, sondern veränderte die Struktur der Module von Grund auf. Das Hi-MO X10 nutzt die BC2.0-Rückkontakttechnologie, bei der alle Metallgitterlinien von der Vorderseite der Batterie auf die Rückseite verlegt wurden. Dadurch wird die Hauptquelle von Reflexionen aus physikalischer Sicht eliminiert. Messungen zeigen eine Reduzierung des reflektierten Lichts um ca. 69 % im Vergleich zu herkömmlichen Modulen. In Kombination mit entspiegeltem Glas und einer speziellen Oberflächenbehandlung wird direktes Licht in eine gleichmäßige und weiche diffuse Reflexion umgewandelt, wodurch die Sicht von Fahrern und Anwohnern nicht beeinträchtigt wird.

Darüber hinaus ist der Brandschutz ein weiterer entscheidender Aspekt. In den letzten Jahren kam es bei zahlreichen Photovoltaik-Lärmschutzprojekten während der Inbetriebnahme zu Bränden. Untersuchungen haben ergeben, dass Hotspot-Effekte eine der Hauptursachen sind. Bei teilweiser Verschattung eines Moduls kann die lokale Temperatur innerhalb kurzer Zeit auf über 150 °C ansteigen und so eine potenzielle Zündquelle darstellen.

Um diesem Risiko zu begegnen, integriert das Hi-MO X10 21.600 Bypass-Dioden-ähnliche Strukturen in das Modul. Bei Teilverschattung leiten diese Dioden Strom und Wärme schnell ab und stabilisieren die Betriebstemperatur unter ca. 80 °C. Dadurch wird die Entstehung von Hotspots praktisch verhindert. Gleichzeitig reduziert die staubabweisende Konstruktion die Staubablagerung, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Hotspots weiter gesenkt und die Langzeitstabilität des Systems verbessert wird.

Nur wenn die beiden zentralen Sicherheitsanforderungen – Blendschutz und Brandverhütung – gleichzeitig erfüllt sind, kann der großflächige Einsatz von Photovoltaik auf städtischen Schnellstraßen realistisch realisiert werden. Das Projekt der zweiten südwestlichen Ringstraße in Xi’an stellt nicht nur ein ingenieurtechnisches Beispiel dar, sondern einen nachweisbaren Weg dorthin.

Dies beweist, dass Photovoltaik in den anspruchsvollsten urbanen Umgebungen einen Reifegrad erreicht hat, der eine systematische Integration in die Infrastruktur ermöglicht. Dieser unauffällig arbeitende „Sonnenhut“ verändert weder die Eigenschaften der Straße noch birgt er zusätzliche Risiken, sondern trägt – zusätzlich zu seiner ursprünglichen Funktion – zu einer stabilen und nachhaltigen Energieversorgung der urbanen Infrastruktur bei.

Wenn Technologie tatsächlich der städtischen Ordnung dient, ist Photovoltaik nicht länger nur eine zusätzliche Option, sondern wird zu einem integralen Bestandteil des städtischen Betriebs. Im Projekt der zweiten südwestlichen Ringstraße von Xi'an bieten die blendfreien Photovoltaikmodule LONGi Hi-MO X10 eine zuverlässigere und besser replizierbare Lösung für die Stadterneuerung und die ökologische Transformation.

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